KalmäuserICH

Über Christoph Goldbeck

Als Christoph „Goldi“ Goldbeck im äußersten Süddeutschland – im internationalen Jahr der Bildung, einen Tag bevor der erste Ford Escort vom Band in Saarlouis laufen sollte – das Licht der Welt erblickte, befand sich das Land gerade im Taumel der „Freien-Liebe-Hippies“, des ersten „Tatorts“, der Erfindung der Computermaus und der Hochphase des deutschen Schlagers.

Im chinesischen Jahr des Erde-Hahns finden die Zeitungen an diesem Tag Folgendes berichtenswert: „In der Bundesrepublik Deutschland werden Lohn- und Gehaltserhöhungen von 8% für die Arbeiter und Angestellten von Bund, Ländern und Gemeinden vereinbart“ – einen Zusammenhang mit der Geburt von Goldi konnten wir trotz intensiver Recherche nicht nachweisen.

Seine Einschulung im Sommer 1976 wurde filmisch begleitet von „Dumbo“, dem Gruselklassiker „Das Omen“ und der Deutschlandpremiere von „Einer flog übers Kuckucksnest“ – auch für Goldi flog damit der Ernst des Lebens heran – die Schulzeit.

1983, als Mädchen, inspiriert durch die Welt des Aerobic, Fußwärmer als Must-Have empfunden haben, machten ausgefallene Punk-Klamotten und farbige Haar-Kreationen die Runde und, ja, auch er hat sie getragen. Zitat: „Mode brauchte schon immer kühne Vorreiter bei der Verbreitung von Trends“. Gott, sahen wir übelst aus und dachten auch noch, es wäre cool. 1990 beendet Goldi, wer hätte das gedacht, seine Schulkarriere mit einem Abschluss. Während „Pretty Woman“, „Werner – Beinhart“ und „Die unendliche Geschichte II“ in Deutschlands Kinos einschlagen versucht sich der spätere Kalmäuser im Reisen und Zivildiensten. Zum Glück schließt sich das Kapitel nach Bayern, Mittelamerika und Neuseeland, im Jahr des Flussregenpfeifers, des Helm-Knabenkrauts und „Jurassic Park“.

Nach einschlägigen Uni-Partys und einem „Meister der Künste“- Abschluss im wunderschönen Paderborn tritt gleichzeitig mit dem Start von „Star Wars: Episode 1 – Die dunkle Bedrohung“ und einer totalen Sonnenfinsternis Goldi im „Internationalen Jahr der Senioren“ ins Arbeits- und Berufsleben ein. Schneidet sich sein langes Rastahaar und erfindet, gestaltet und dreht seitdem so weltbewegende Klassiker wie „Die Reise einer PET-Flasche“, „Experiment Fußball“ oder „On Air – wie die Luft auf die Erde kam“.

Seit dem Finale „Made in Germany“ und dem deutschen Start von „Iron Man 3“ nennt sich Goldi Kalmäuser und produziert spannende, emotionale und hochwertige Reportagen, Dokumentationen sowie Filme aus allen Genres fürs Kino, Fernsehen und das Internet.

 

…nehmt es mir nicht übel, aber ich möchte mich nach dem ganzen Schreiben wieder meiner Lieblingsbeschäftigung widmen – dem Filmemachen!